«HOMEOFFICE» – NAH UND FERN

Im zweiten Teil geht es weiter mit drei verschiedenen Leuten aus Schweden und der Schweiz. Momentan befindet sich beinahe die ganze Welt im «Homeoffice» – unter den unterschiedlichsten Bedingungen. Libertin zeigt verschiedene Arbeitsumfelder, die nicht zu Hause stattfinden, und interessiert sich, wie es den Leuten zurzeit in der Pandemie arbeitstechnisch als auch privat ergeht. 

Name: Fabio Riesen

Arbeitsort: Bern, Schweiz

Beruf: Webdesigner, aktuell Zivildienstleistender in einem Fotoarchiv

«Aus dem Alltagsleben ausbrechen – weg vom langweiligen Homeoffice! Die letzten Monate war ich praktisch nur zu Hause. Bei meiner Arbeit als Webdesigner ist das virtuelle Zusammenarbeiten eigentlich kein Problem. Den persönlichen ‹Face-to-Face›-Austausch mit meinen Arbeitskollegen und -kolleginnen sowie kurze Gespräche bei der Zigipause – das sind die Dinge, die ich langsam aber sicher zu vermissen beginne. Das ‹Unter-Menschen-Kommen› tut mir gut. Auch die Arbeit mit den analogen Fotografien macht mir Spass. Bald aber bin ich wieder zurück in meinem Zimmer am Schreibtisch. Ich frage mich, ob irgendwann die Normalität zurückkehren wird? Oder wie wird sich die neue Normalität für uns gestalten?»

«Aus dem Alltagsleben ausbrechen – weg vom langweiligen Homeoffice!»

Fabio Riesen, Zivildienstleistender

Name: Carmen Angelika Huwiler

Arbeitsort: Zollikofen, Bern

Beruf: Agronomin

«Ich studiere Agronomie im 2. Semester an der HAFL in Zollikofen. Da momentan aber alles online stattfindet, halte ich mich eigentlich immer zu Hause, in Sursee, auf. Ich wohne bei meinen Eltern und manchmal ist es schon eher mühsam, wenn man immer dieselben Menschen um sich hat. Mein Platz auf dem Schreibtisch ist beschränkt und bietet wahrscheinlich zu viel Ablenkung. Anfangs war ich nicht zufrieden, dass ich nicht mehr an die Schule gehen konnte. Nun finde ich es aber ganz praktisch, ausser dass die sozialen Kontakte fehlen. Ich spare mir aber die Pendelkosten (Sursee–Zollikofen) und kann nebenbei noch etwas arbeiten. Ausserdem kann man während den Vorlesungen auch mal etwas anders machen… Und ist es praktisch mit dem Essen und Trinken: Ich kann zu Hause kochen und habe eigentlich immer alles zur Hand.»

«Wir feiern die Gelegenheit mit Zimtschnecken.»

Valérie Downey, Content manager

Name: Valérie Downey

Arbeitsort: Stockholm, Schweden

Beruf: Content Manager

«Ich schätze mittlerweile an meinem Arbeitsplatz im Büro, dass ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehe – jetzt wo das seltener möglich ist. Wir feiern die Gelegenheit mit Zimtschnecken (auf schwedisch Fika! genannt). Allerdings ist es schwer, sich ohne den alltäglichen Smalltalk gut zu verstehen, und es wird umso schwieriger, Konflikte zu bewältigen.»

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